vivo X300 Pro Test: Vivo ist mit Kamera-Power zurück in Deutschland
Vivo meldet sich nach der Patentpause offiziell im deutschen Markt zurück – und schickt mit dem vivo X300 Pro ein Oberklasse-Smartphone ins Rennen, das klar als Kamera-Flaggschiff positioniert ist. Herzstück ist eine Triple-Kamera mit 200-Megapixel-ZEISS-Tele, einem lichtstarken 50-Megapixel-Hauptsensor und einem 50-Megapixel-Ultraweitwinkel, kombiniert mit einem großen LTPO-AMOLED-Display und MediaTeks Top-Chip Dimensity 9500.
Mit bis zu 6510 mAh Akku (international), 90-Watt-Schnellladen, 40-Watt-Wireless-Charging und IP68/IP69-Zertifizierung zielt das X300 Pro klar auf Nutzer, die ein Foto- und Reise-Smartphone suchen, das auch lange Drehtage oder Städtetrips ohne Powerbank übersteht. In Deutschland wird das Gerät offiziell vertrieben, unter anderem über Amazon und ausgewählte Händler, zum Startpreis von rund 1.399 Euro inklusive Promo-Bundles wie einem Photography Kit.
Kamera, Design & Vergleich

ZEISS-Kamera mit 200 MP Tele
Das Kamera-Setup gehört aktuell zu den spannendsten im Android-Lager: 50 MP Hauptkamera mit lichtstarker Blende, 200 MP periskopische ZEISS APO Telekamera und 50 MP Ultraweitwinkel mit großem 119‑Grad-Blickfeld. In der Praxis ermöglicht diese Kombination sehr flexible Bildkompositionen – von Street-Fotografie über Landschaftsaufnahmen bis hin zu detailreichen Tele-Shots, ohne sofort in matschiges Digitalzoom abzurutschen.
Mehrere Farbprofile und ZEISS-Looks (natürlicher Look, kräftige Farben für Food & Architektur, kontrastreichere „filmische“ Einstellungen) geben kreativen Nutzern Spielraum, ohne ständig in Drittanbieter-Apps wechseln zu müssen. Besonders spannend für Social-Media-Creator ist, dass Tele- und Hauptkamera auch in 4K‑Video mit hohen Bildraten genutzt werden können – inklusive moderner Features wie HDR‑Formate und Log‑Profilen für ein flexibles Grading.
Selfies & Video für Creator
Je nach Region setzt Vivo auf eine hochauflösende Frontkamera (32–50 MP), die in Verbindung mit der leistungsfähigen Bildverarbeitung scharfe Selfies und stabile Vlog-Clips liefert. Die Unterstützung höherer Framerates in 4K macht das X300 Pro interessant für Creator, die Zeitlupen-Sequenzen in hoher Qualität direkt am Smartphone produzieren möchten.
Im Zusammenspiel mit der starken Hauptkamera, dem Tele und intelligentem Bildstabilisierungs-Stack entsteht ein Setup, das im Alltag viele kompakte Systemkameras ersetzt – besonders für Nutzer, die vor allem für Instagram Reels, TikTok, YouTube Shorts oder Reiseberichte drehen.

Design, Haptik und Robustheit
Optisch bleibt Vivo beim markanten Kameramodul, setzt aber auf ein flacheres, moderneres Gehäuse mit flacher Front und Rückseite, rund 7,99 mm Dicke und etwa 226 g Gewicht. Die große Kameraeinheit mit strukturiertem Ring erinnert bewusst an klassische Objektive und unterstreicht den Foto-Fokus des Geräts, während gleichzeitig ein seriöser Business-Look erhalten bleibt.
Das Dual-Rating IP68 + IP69 ist ein Alleinstellungsmerkmal: Damit ist das X300 Pro nicht nur gegen Untertauchen geschützt, sondern zusätzlich gegen Hochdruckwasser und Staubbelastung, was besonders für Outdoor-Shooter und Reisende interessant ist. In Kombination mit der robusten Glas-Alu-Konstruktion zielt Vivo klar auf Nutzer, die ihr Smartphone auch bei Regen, am Strand oder im Gebirge einsetzen wollen, ohne ständig an Schäden zu denken.
Vergleich: China- vs. Europa-Version
Ein spannendes Detail ist der Unterschied zwischen der internationalen (China/Asien) und der Europa-Variante, insbesondere beim Akku.
Tabelle: vivo X300 Pro International vs. Europa
Der kleinere EU-Akku ist eine bewusste Design-Entscheidung, um Gewichts- und Platzanforderungen in Europa zu erfüllen, während die Ladegeschwindigkeit identisch bleibt. Interessant: Trotz reduzierter Kapazität ordnen Vergleichsportale das X300 Pro beim Preis‑Leistungs-Verhältnis über Konkurrenten wie dem OPPO Find X9 Pro ein – mit teils über 20% besserem Value‑Score bei ähnlichem Straßenpreis.

Performance, Software & Akku
Dimensity 9500: Reserven für Gaming & KI
Im Inneren arbeitet der MediaTek Dimensity 9500 mit bis zu 16 GB LPDDR5X‑RAM und schnellem UFS‑4.1‑Speicher, was sowohl bei Benchmarks als auch in Alltags- und Gaming-Tests für eine Performance auf Flaggschiff-Niveau sorgt. Anspruchsvolle Titel wie aktuelle Open-World- oder Gacha-Games lassen sich mit hohen Details und stabilen Framerates spielen, ohne dass das System stark drosselt.
Dank moderner 3‑nm-Fertigung bleibt der Chip vergleichsweise effizient: Bei typischer Nutzung mit Social Media, Kamera, Streaming und Navigation läuft das System flüssig, während die Abwärme im Rahmen bleibt – längere 4K‑Aufnahmen oder intensives Gaming können das Gehäuse aber spürbar aufwärmen.

OriginOS (global) statt Funtouch
International setzt Vivo beim X300 Pro auf Android 16 mit OriginOS-Oberfläche, die deutlich moderner und flüssiger wirkt als ältere Funtouch-Varianten. Dazu kommen KI-Features wie Transkription, intelligente Bildbearbeitung (z.B. Objektentfernung, Hochskalierung) und ein Office‑Kit, das die Zusammenarbeit mit Laptops – inklusive macOS – erleichtert.
Für Nutzer in Deutschland ist besonders spannend, dass Vivo die Benutzeroberfläche stärker an europäische Erwartungen anpasst, etwa mit klareren Datenschutz-Einstellungen und weniger aggressiven System-Animationen, während Features wie ein „Dynamic-Island-ähnliches“ Overlay (Origin Island) das Multitasking im Alltag tatsächlich praktischer machen.

Akku, Laden & Langzeitnutzung
Die internationale Version mit 6510 mAh liefert im Alltag mühelos einen vollen Tag intensiver Nutzung, viele Nutzer kommen bei gemischter Nutzung (Social, Kamera, Video, Navigation) realistisch sogar auf anderthalb Tage. In Europa mit 5440 mAh fällt die nominelle Laufzeit zwar etwas kürzer aus, bleibt aber im Oberklasse-Segment klar oberhalb des Durchschnitts – vor allem durch das effiziente LTPO-Display und die 3‑nm‑Plattform.
Das 90-Watt-Laden bringt das Gerät je nach Modus in rund einer halben bis etwas über einer Stunde von 0 auf 100%, während 40‑Watt-Wireless-Charging komfortable Schnellladungen am Schreibtisch oder Nachttisch ermöglicht. Praktisch für Power-User: Reverse-Charging-Funktionen machen aus dem X300 Pro im Notfall eine Art Powerbank für Kopfhörer oder ein zweites Smartphone.
Persönliche Gesamt-Einordnung (menschliche Sicht)
Aus technischer Sicht wirkt das vivo X300 Pro wie ein Smartphone für Nutzer, die Kameraqualität und Akkulaufzeit über alles andere stellen und bereit sind, dafür einen Oberklasse-Preis zu zahlen. Die Kombination aus 200‑MP‑Tele, stabiler Hauptkamera, IP69-Robustheit und großem Akku ist aktuell selten und positioniert das Gerät klar als „Creators Phone“ – für Reise-Fotografie, Konzerte, Street-Shots und Social-Content.
Gleichzeitig zeigt das X300 Pro, dass Vivo nach der Rückkehr nach Deutschland nicht nur „mitspielen“, sondern den etablierten Marken im Premiumsegment spürbar Druck machen möchte – wer viel fotografiert oder filmt, bekommt hier ein Paket, das in vielen Szenarien attraktiver wirkt als reine Performance-Flaggschiffe ohne echten Kamera-Fokus.
Source mention
Technische Daten und Marktinformationen basieren auf offiziellen Vivo-Spezifikationen, großen Datenbanken wie GSMArena sowie Preis- und Marktanalysen zu Europa und Deutschland. Für die inhaltliche Einordnung wurden zudem mehrere unabhängige Tests und Preis‑Leistungs-Vergleiche, darunter internationale Reviews, herangezogen.
FAQ
Frage 1: Ist das vivo X300 Pro wasserdicht?
Ja, das vivo X300 Pro besitzt IP68- und IP69-Zertifizierungen und ist damit gegen Staub, Untertauchen und Hochdruckwasser geschützt – ideal für Regen, Strand oder Outdoor-Trips.
Frage 2: Lohnt sich das vivo X300 Pro für Mobile-Fotografie?
Frage 3: Gibt es das vivo X300 Pro offiziell in Deutschland?
Ja, Vivo vertreibt die X300-Serie wieder offiziell in Deutschland, unter anderem über Amazon und ausgewählte Händler, mit einem Startpreis von rund 1.399 Euro und teils zusätzlichen Foto-Bundles.

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