Samsung Galaxy Buds 4: Leak zeigt großes Update bei Design, Gesten & Case
Einleitung
Samsung scheint mit der kommenden Samsung Galaxy Buds 4 Pro‑Generation deutlich mehr anzugehen, als nur das Design leicht zu polieren.
Ein Leak aus One UI 8.5 zeigt nicht nur kompaktere, rundere Earbuds, sondern auch Head-Gesten, ein überarbeitetes Ladecase und smarte Suchfunktionen.
Für den stark wachsenden Markt der True Wireless Earbuds, der global bis 2030 jährlich um deutlich über 20% zulegen soll, ist das ein wichtiges Signal.
Gerade in Deutschland, wo der Markt für kabellose In-Ears 2022 bereits rund 1,28 Milliarden US‑Dollar Umsatz erzielte und bis 2030 auf über 14 Milliarden US‑Dollar anwachsen könnte, schauen viele Nutzer genau hin, ob sich ein Upgrade lohnt.
Was der One-UI-8.5-Leak verrät
Laut in der Firmware von One UI 8.5 versteckten Render-Grafiken arbeitet Samsung an Galaxy Buds 4 und Galaxy Buds 4 Pro, die gemeinsam mit der kommenden Galaxy‑S26‑Serie erscheinen sollen.
Die gezeigten Buds wirken kompakter und kurviger als die Galaxy Buds 3 Pro und verzichten offenbar auf das auffällige Blade-Light-LED-Design an den Stems.
Der Leak legt außerdem nahe, dass Samsung das 2024 eingeführte AirPods‑ähnliche Stem-Design der Galaxy Buds 3 Serie beibehält, aber funktionaler macht.
Anstatt der eher kantigen, dreieckigen Stems sollen die Galaxy Buds 4 flachere Stiele erhalten, die sich besser für Gesten und eine ergonomische Bedienung eignen.

Neues Design: weg vom reinen AirPods-Klon
Mit den Galaxy Buds 3 und Buds 3 Pro war Samsung klar in Richtung AirPods‑Optik gegangen und hatte zum ersten Mal sichtbare Stems verwendet.
Viele Fans kritisierten damals, dass das Design wie eine verspätete Kopie wirkte, obwohl Features wie Blade Lights und höhere Robustheit (IP57) durchaus eigenständige Akzente setzten.
Beim Design der Galaxy Buds 4 scheint Samsung nun weniger Show‑Effekte und mehr Alltagstauglichkeit in den Fokus zu rücken.
Flachere Stems können Pinch‑Gesten erleichtern, reduzieren Druckpunkte im Ohr und bieten zugleich Platz für Mikrofone, Antennen und Sensoren, ohne optisch zu wuchtig zu wirken.

Head-Gesten: Steuerung nur mit Kopfnicken
Eines der spannendsten neuen Features ist die Head‑Gesture-Steuerung, die laut Leak fester Bestandteil der Galaxy Buds 4 Reihe werden könnte.
Nutzer sollen Anrufe oder Benachrichtigungen annehmen oder ablehnen können, indem sie schlicht den Kopf nicken oder schütteln, ohne das Smartphone oder die Earbuds direkt zu berühren.
Das System soll außerdem Alarme, Timer und Erinnerungen steuern, Benachrichtigungen bestätigen oder stummschalten und mit einem Sprachassistenten interagieren können.
Gerade in Situationen wie Pendeln, Sport oder Kochen könnte diese Art der gestenbasierten Steuerung den Komfort deutlich erhöhen und klassische Touch‑Gesten ergänzen.
Smarte Funktionen: 360 Audio, Adaptive Noise Control & mehr
Animationen in One UI 8.5 deuten außerdem auf Features wie 360 Audio, Adaptive Noise Control, eine Phone‑Locator‑Funktion und Quick Pairing für die Galaxy Buds 4 Serie hin.
Bereits die Galaxy Buds 3 Pro boten Adaptive ANC, Adaptive EQ und Ambient Sound, ergänzt um ein Dual‑Treiber‑Setup und hochauflösende 24‑bit‑Audioübertragung über Samsungs Seamless Codec.
Es liegt nahe, dass Samsung diese Basis mit den Galaxy Buds 4 Pro weiter verfeinert, etwa über noch feinere Übergänge zwischen Transparenz‑Modi oder intelligentes Anpassen an Umgebungslärm.
Für viele Nutzer ist genau diese Kombination aus starker Geräuschunterdrückung und natürlichem Klang bei Gesprächen inzwischen kaufentscheidend im Segment der ANC‑Kopfhörer.

Ladecase mit Suchfunktion: Kleines Detail, großer Alltagseffekt
Auch das Ladecase wird laut Leak grundlegend überarbeitet.
Statt der vertikalen Box der Galaxy Buds 3 Serie soll es bei den Galaxy Buds 4 wieder ein horizontales Case geben, ähnlich älteren Modellen wie den Galaxy Buds 2 Pro.
Neben dem USB‑C‑Port sitzt demnach ein physischer Button, mit dem sich auf Knopfdruck das verbundene Smartphone klingeln lässt, falls es verlegt wurde.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Ports ist zudem ein schmaler Schlitz zu sehen, der als Lautsprecheröffnung interpretiert wird und beim Auffinden des Cases helfen könnte.
Diese kleinen Änderungen machen im Alltag erstaunlich viel aus, weil sie typische Nutzungsszenarien adressieren: verlegte Smartphones, verschwundene Cases und fummelige Handhabung beim schnellen Einsetzen und Herausnehmen der Earbuds.
Horizontal statt vertikal: Ergonomie im Fokus
Das horizontale Case liegt besser in der Hand und erlaubt es, die Earbuds intuitiv zu greifen, ohne das Case exakt aufrecht halten zu müssen.
Für Nutzer, die unterwegs oft nur eine Hand frei haben, ist diese Art von Detailoptimierung ein echter Komfortgewinn.

Galaxy Buds 4 vs. AirPods Pro 3: Schlagabtausch im Premium-Segment
Die Galaxy Buds 4 Pro werden direkt gegen Apples AirPods Pro 3 antreten, die im Herbst zusammen mit der iPhone‑17‑Serie vorgestellt wurden.
Apple setzt bei den aktuellen AirPods Pro 3 unter anderem auf Herzfrequenzmessung im Ohr und eine verbesserte akustische Abdichtung für noch effektivere aktive Geräuschunterdrückung.
Samsung kontert laut Leak mit einer Mischung aus praktischerem Design, Head‑Gesten, erweitertem Ökosystem und einem smarteren Ladecase mit Suchfunktionen.
Wer tief im Apple‑Ökosystem steckt, wird trotzdem häufig zu AirPods greifen, während Android‑ und insbesondere Galaxy‑Nutzer von der engen Integration der Galaxy Buds 4 profitieren dürften.
Apple ist trotz sinkender Marktanteile mit rund 17% Anteil im globalen TWS‑Markt im dritten Quartal 2024 weiterhin klarer Marktführer.
Hersteller wie Samsung nutzen aber genau diese Lücke, um über eigenständige Features und aggressive Weiterentwicklung Marktanteile zu gewinnen.
Einordnung für den deutschen Markt
Deutschland gehört bereits heute zu den wichtigsten Märkten für True Wireless Earbuds in Europa, mit stark wachsender Nachfrage im Preisbereich zwischen 100 und 200 Euro.
Viele Nutzer wechseln von kabelgebundenen Lösungen oder älteren Bluetooth‑Modellen zu modernen In‑Ears mit ANC und tiefere Integration ins Smartphone‑Ökosystem.
Mit Galaxy Buds 3 Pro, Buds FE und anderen Modellen ist Samsung in Elektronikmärkten und Online‑Shops in Deutschland ohnehin breit vertreten, häufig mit regelmäßigen Angeboten.
Neue Funktionen wie Head‑Gesten, ein horizontaleres Case und bessere Locator‑Features sind in dieser preissensiblen, aber funktionshungrigen Zielgruppe klare Differenzierungsmerkmale.
Lohnt sich das Warten auf die Galaxy Buds 4 Pro?
Wer bereits Galaxy Buds 3 Pro oder vergleichbare Premium‑In‑Ear‑Kopfhörer besitzt, sollte vor allem auf reale Verbesserungen bei ANC, Klang und Zuverlässigkeit der Head‑Gesten achten.
Wenn sich die geleakten Funktionen bestätigen, könnten Galaxy Buds 4 Pro besonders für Vielnutzer interessant sein, die täglich telefonieren, im Homeoffice sind und häufig unterwegs streamen.
Nutzer mit älteren Modellen wie Galaxy Buds 2 oder ohne ANC könnten dagegen gleich mehrere Generationen aufholen: besseres Noise Cancelling, smartere Bedienung, höhere Robustheit und ein Ökosystem, das über Funktionen wie 360 Audio und Phone Locator deutlich gewachsen ist.
In einem Markt, der sich in Deutschland bis 2033 auf voraussichtlich rund 5,8 Milliarden US‑Dollar verdoppeln könnte, ist es kein Zufall, dass Samsung hier sichtbar vorlegt.
Persönliche Einordnung
Betrachtet man die Entwicklung der letzten Jahre, wirken die Galaxy Buds 4 Pro wie der Schritt, den viele von der Buds‑3‑Generation eigentlich erwartet hatten.
Statt nur am Design zu feilen, fokussiert Samsung nun endlich auf Alltagsthemen wie besseres Case‑Handling, zuverlässige Gesten und echte Ökosystem‑Mehrwerte, was im Premium‑Segment längst überfällig war.
Aus Sicht vieler Technikfans dürfte die Mischung aus praktischerem Design, Head‑Gesten und smarter Suche spannender sein als blinkende LEDs an den Stems.
Wenn Samsung diese Funktionen stabil und intuitiv umsetzt, könnten die Galaxy Buds 4 Pro zu einem der interessantesten Samsung In-Ear-Kopfhörer der nächsten Jahre werden.
Kurze Schlussfolgerung
Die Leaks rund um die Galaxy Buds 4 und Galaxy Buds 4 Pro zeigen, dass Samsung das Thema True Wireless Earbuds nicht mehr nur als Zubehör, sondern als strategische Produktkategorie versteht.
In einem Markt, der von Apple dominiert, aber zunehmend fragmentiert ist, wirken praktische Innovationen wie Head‑Gesten und ein smarteres Ladecase deutlich glaubwürdiger als reine Design‑Experimente.
Für Nutzer, die im Samsung‑ oder allgemein Android‑Ökosystem zuhause sind, könnten die Galaxy Buds 4 Pro genau die Art von Update werden, bei der es sich lohnt, auf die nächste Generation zu warten.
Am Ende wird entscheidend sein, ob Samsung die angekündigten Funktionen nicht nur auf dem Papier, sondern auch in Alltagssituationen robust, intuitiv und klangstark umsetzt.
Quelle / Source mention
Basierend auf einem Leak aus One UI 8.5 und Berichten diverser Tech‑Medien zu Galaxy Buds 3, Galaxy Buds 4 und AirPods Pro 3.
FAQ
Wann erscheinen die Samsung Galaxy Buds 4 und Galaxy Buds 4 Pro?
Laut aktuellen Leaks sollen Galaxy Buds 4 und Galaxy Buds 4 Pro gemeinsam mit der kommenden Galaxy‑S26‑Reihe im nächsten Jahr vorgestellt werden, auch wenn Samsung das noch nicht offiziell bestätigt hat.
Was ist neu an den Galaxy Buds 4 im Vergleich zu den Galaxy Buds 3?
Die Galaxy Buds 4 Serie soll flachere Stems, Head‑Gesten, ein horizontal gestaltetes Ladecase mit Suchfunktionen sowie Software‑Features wie 360 Audio und Adaptive Noise Control bieten, während Blade Lights und das vertikale Case der Buds‑3‑Serie entfallen
Sind die Galaxy Buds 4 Pro besser als die AirPods Pro 3?
AirPods Pro 3 punkten mit tief integrierter iOS‑Anbindung und Features wie Herzfrequenzmessung, während die Galaxy Buds 4 Pro laut Leaks auf Head‑Gesten, ein intelligenteres Case und eine starke Integration ins Galaxy‑Ökosystem setzen; welche Lösung „besser“ ist, hängt daher stark vom bevorzugten Smartphone‑Ökosystem ab.
