Poco F8 Pro Test: Wie viel Flaggschiff steckt wirklich drin?
Einführung
Das Poco F8 Pro will 2025 wieder genau da angreifen, wo Poco seit Jahren stark ist: maximale Leistung, großes Display und viel Akku für deutlich weniger Geld als klassische Flaggschiffe von Samsung oder Apple. Internationale Reviews sehen das Gerät bereits als typischen „Flaggschiff-Killer“ mit einer Wertung um 7,6 von 10 Punkten – stark, aber nicht perfekt. Auf dem deutschen Markt startet das F8 Pro je nach Händler und Speichergröße ungefähr zwischen 520 und 560 Euro und konkurriert damit direkt mit Geräten wie dem Nothing Phone (3a) Pro und internen Xiaomi-Modellen.

Design, Display und Multimedia
Mit 157,5 x 75,3 x 8 mm und rund 199 Gramm bleibt das Poco F8 Pro angenehm handlich für ein 6,59-Zoll-Gerät, ohne sich zu schwer anzufühlen. Das Glas-Alu-Gehäuse ist nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt – ein Detail, das in dieser Preisklasse immer noch nicht selbstverständlich ist und das Gerät deutlich aufwertet.

Das AMOLED-Panel bietet 6,59 Zoll, 120 Hz Bildwiederholrate, 12‑Bit-Farbtiefe, HDR10+ und Dolby Vision mit bis zu 3.500 Nits Spitzenhelligkeit auf Teilflächen. In der Praxis bedeutet das: Das Display bleibt selbst in direkter Sonne gut ablesbar, eignet sich hervorragend für HDR-Streaming und Gaming, und die 120 Hz sorgen für sichtbar flüssige Animationen im Alltag. Unterstützt wird das Ganze von Stereo-Lautsprechern mit Dolby Atmos und Tuning durch Bose, was dem F8 Pro gerade bei Filmen und Spielen eine breite und dynamische Klangbühne verleiht.

Performance, Software und Alltag
Im Inneren arbeitet Qualcomms aktueller Snapdragon 8 Elite im 3‑nm‑Verfahren, kombiniert mit 12 GB LPDDR5X-RAM und bis zu 512 GB UFS‑4.1‑Speicher. Benchmarks wie AnTuTu und 3DMark zeigen, dass sich das F8 Pro leistungsmäßig klar im Flaggschiff-Segment bewegt und selbst anspruchsvolle Spiele oder Multitasking-Szenarien souverän bewältigt. Gerade für Nutzer, die häufig zwischen Kamera, Social Media, Browser, KI-Tools und Games springen, bietet diese Kombination genügend Reserven für die nächsten Jahre.

Als Software kommt Android 16 mit HyperOS 3 zum Einsatz, das auf den ersten Blick deutlich aufgeräumter wirkt als frühere MIUI-Versionen und viele Komfortfunktionen wie erweiterte Personalisierung, Game-Modus und KI-Features integriert. Poco verspricht – ähnlich wie beim Schwestermodell F8 Ultra – mehrere Jahre Betriebssystem- und Sicherheitsupdates, wenn auch nicht das Sieben-Jahres-Niveau von Google oder Samsung. Für deutsche Nutzer wichtig: NFC, 5G (inklusive n78) sowie Wi-Fi 7 sind an Bord, was das Gerät zukunftssicher für mobiles Bezahlen, schnelle Downloads und Streaming macht.

Kamera, Akku und Ladeleistung
Die Hauptkamera setzt auf einen 50‑MP-Sensor mit optischer Bildstabilisierung, dazu kommen ein 50‑MP‑Tele mit 2,5x Zoom und ein 8‑MP‑Ultraweitwinkel. In der Praxis zielt Poco damit weniger auf extreme Zoom-Experimente wie bei Premium-Flaggschiffen, sondern auf eine solide Allround-Kamera, die tagsüber detailreiche Fotos und stabile 4K‑ oder sogar 8K‑Videos liefert. Schwächen zeigen sich eher bei sehr wenig Licht und bei Videoqualität im Vergleich zu ausgewiesenen Kamera-Phones, was sich auch in internationalen Tests widerspiegelt.
Ein echtes Highlight ist der 6.210‑mAh-Akku, der trotz der starken Hardware locker einen intensiven Tag mit Gaming, Social Media, Kamera und Streaming übersteht – bei moderater Nutzung sind auch anderthalb Tage realistisch. Dank 100‑Watt-Schnellladen ist der Akku in deutlich unter 40 Minuten wieder voll, und das Gerät unterstützt zudem 22,5‑Watt-Reverse-Charging, um Wearables oder ein zweites Smartphone unterwegs zu laden. Für Vielnutzer und Content-Creator ist diese Kombination aus großer Kapazität und Highspeed-Laden ein starkes Argument gegenüber Geräten mit kleineren Akkus und langsameren Ladeleistungen.
Technische Daten des Poco F8 Pro
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Display | 6,59 Zoll AMOLED, 120 Hz, Dolby Vision, HDR10+, bis zu 3.500 Nits Spitzenhelligkeit, Gorilla Glass 7i |
| Auflösung | 2510 × 1156 Pixel, ca. 419 ppi, 19,5:9-Format |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 8 Elite (3 nm), Octa-Core, Adreno 830 GPU |
| Arbeitsspeicher | 12 GB LPDDR5X RAM |
| Interner Speicher | 256 GB oder 512 GB UFS 4.1, keine microSD-Erweiterung |
| Betriebssystem | Android 16 mit HyperOS 3 |
| Hauptkamera | 50 MP Weitwinkel (OIS) + 50 MP Tele (2,5x optischer Zoom) + 8 MP Ultraweitwinkel |
| Video (Rückkamera) | bis 8K@30fps, 4K@30/60fps, 1080p bis 960fps, HDR10+, gyro‑EIS |
| Frontkamera | 20 MP, 1080p@30/60fps |
| Akku | 6.210 mAh (Li‑Po, nicht entfernbar) |
| Laden | 100 W kabelgebunden (ca. 0–100% in ~37 Min.), 22,5 W Reverse-Wired |
| Konnektivität | 5G, 4G LTE, Wi‑Fi 7, Bluetooth 5.4, NFC, Infrarot, USB‑C, Dual-SIM/eSIM (max. 2 aktiv) |
| Audio | Stereo-Lautsprecher mit Dolby Atmos, von Bose abgestimmt, kein 3,5‑mm-Klinkenanschluss |
| Schutz | IP68 zertifiziert (Staub- und Wasserschutz bis 1,5 m für 30 Min.) |
| Abmessungen & Gewicht | 157,5 × 75,3 × 8 mm, ca. 199 g |
| Farben | Titanium Silver, Blue, Black (je nach Markt) |
| Preis (UVP, ca.) | ab etwa 519,90 € in Europa (256 GB), ~549,90 € (512 GB) |

Preis, Konkurrenz, Fazit
In Deutschland bewegt sich der Preis des Poco F8 Pro – je nach Händler, Speicher und möglichen Early-Bird-Aktionen – im Bereich von etwa 520 bis 560 Euro, während einige Leaks und internationale Shops teils leicht höhere UVPs listen. Damit liegt das Gerät preislich unter vielen klassischen Flaggschiffen, konkurriert aber hardwareseitig direkt mit deutlich teureren Modellen, was auch Magazine wie GadgetMatch und PhoneArena als Kerngedanken ihrer Tests hervorheben. Im direkten Vergleich mit Geräten wie dem Nothing Phone (3a) Pro oder Xiaomis eigener 15er-Reihe punktet das F8 Pro vor allem mit Akku, Ladegeschwindigkeit und dem sehr hellen Display.
Aus Sicht eines anspruchsvollen Power-Users wirkt das Poco F8 Pro wie ein sehr ausgewogener Kompromiss: Es liefert Top-Leistung, starke Multimedia-Qualitäten und einen riesigen Akku, verzichtet aber auf absolute Kamera-Spitzenwerte und die ganz langen Softwareversprechen der Oberklasse. Wer ein möglichst komplettes Gesamtpaket mit Schwerpunkt auf Gaming, Streaming und Alltagstauglichkeit sucht, bekommt hier 2025 eines der spannendsten Preis-Leistungs-Angebote im Android-Lager – vorausgesetzt, die Kamera muss nicht in jeder Situation auf Pixel- oder Galaxy-Niveau mithalten.
Source mention
Basierend auf öffentlich verfügbaren technischen Daten und Marktinformationen zum Poco F8 Pro, unter anderem von Xiaomi, GSMArena, Kimovil, GadgetMatch und dem Testbericht von PhoneArena (ohne wörtliche Übernahme des Originaltexts).
FAQ
Frage 1: Für wen lohnt sich das Poco F8 Pro am meisten?
Das Poco F8 Pro eignet sich besonders für Nutzer, die maximale Performance, ein sehr helles 120‑Hz‑AMOLED-Display und lange Akkulaufzeiten wollen, ohne den typischen Flaggschiff-Preis zu zahlen. Wer dagegen absolute Top-Kameraqualität und extrem lange Softwareunterstützung erwartet, sollte sich zusätzlich klassische Premium-Modelle anschauen.
Frage 2: Wie gut ist die Kamera des Poco F8 Pro wirklich?
Frage 3: Reicht der Akku des Poco F8 Pro für einen ganzen Tag?
Mit 6.210 mAh Kapazität und effizientem Snapdragon‑8‑Elite‑Chip kommt das Poco F8 Pro im Alltag problemlos über einen intensiven Tag und oft sogar darüber hinaus. Dank 100‑Watt-Schnellladen ist das Gerät außerdem in deutlich unter 40 Minuten wieder voll einsatzbereit.

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