Apple drosselt laut Analysten die Fertigung des ultradünnen iPhone Air, während die restlichen iPhone‑17‑Modelle deutlich zulegen und vielerorts lange Lieferzeiten aufweisen. Was steckt hinter der schwächeren Nachfrage nach dem dünnsten iPhone und was bedeutet das für Käufer, die zwischen Air, iPhone 17 und den Pro‑Varianten wählen ?

Das berichten Insider

  • Mizuho Securities rechnet mit einer Reduktion der iPhone‑Air‑Produktion um rund eine Million Geräte, basierend auf Hinweisen aus der Lieferkette, die über The Elec kolportiert wurden.
  • Gleichzeitig soll Apple die Produktion der übrigen Modelle erhöhen: iPhone 17 um ca. 2 Mio., iPhone 17 Pro um 1 Mio. und iPhone 17 Pro Max um etwa 4 Mio. Einheiten.
  • Die Nachfrage nach der 17er‑Reihe bleibt robust: Für das iPhone 17 werden in mehreren großen Märkten weiterhin 2–3 Wochen Lieferzeit genannt, u. a. in den USA, Großbritannien, Frankreich, China, Japan und der Schweiz.

Warum das iPhone Air schwächelt

  • Positionierung: Das Basismodell iPhone 17 erhält ProMotion mit 1–120 Hz und schließt damit spürbar zur Pro‑Klasse auf – ein Kernargument, das dem Air Sichtbarkeit nimmt.
  • Alltagskompromisse der Ultradünne: 5,6 mm Gehäusedicke beeindrucken, doch die enge Thermik und die kleinere Akkukapazität fordern im Alltag mehr Management als bei dickeren Modellen.
  • Kamera‑Set‑up: Die 48‑MP‑Fusion‑Kamera ohne Ultraweitwinkel und Tele limitiert die Vielseitigkeit auf bis zu 2x optischen Zoom.
  • Preisnähe zu Pro: Bei 999 US‑Dollar rückt das Preis‑Leistungs‑Verhältnis der Pro‑Modelle für viele Käufer in den Fokus, was laut Berichten den Abverkauf der Pro‑Linie zusätzlich stützt.

iPhone 17 im Aufwind

  • ProMotion im Einstieg: Das iPhone 17 bringt adaptives 1–120 Hz erstmals in die Basislinie und steigert die wahrgenommene Wertigkeit deutlich.
  • Akkulaufzeit: Apple gibt bis zu 30 Stunden Videowiedergabe für das iPhone 17 an – ein klarer Sprung gegenüber den 22 Stunden beim iPhone 16.
  • Nachfrage: Anhaltende Lieferzeiten in mehreren Ländern deuten auf stabile Orders und eine Präferenz für etablierte Formfaktoren hin.

Technik‑Überblick: iPhone Air auf einen Blick

  • Bauhöhe: 5,6 mm – das dünnste iPhone, deutlich schlanker als das 6,9‑mm‑iPhone 6 aus früheren Jahren.
  • Akku: 3.149 mAh (eSIM‑only, global); 3.036 mAh (Variante mit physischem SIM‑Slot): Nicht verfügbar.
  • Kamera: 48‑MP‑Fusion ohne Ultraweitwinkel/Tele, bis zu 2x optischer Zoom.
  • Display: 6,5″ Super Retina XDR mit ProMotion bis 120 Hz, sehr hohe Spitzenhelligkeit – schnell, hell und farbstark.
  • Preis: Ab 999 US‑Dollar bzw. 24× 41,62 US‑Dollar (regionale Abweichungen möglich).
  • Farben: Space Black, Cloud White, Light Gold, Sky Blue.
  • Stärken: Das ultradünne Design und das sehr helle, geschmeidige ProMotion‑Display zählen zu den Highlights.
  • Schwächen: Monolautsprecher gelten als Nachteil, und Berichte erwähnen unter bestimmten Bedingungen spürbare Wärmeentwicklung sowie eine weniger vielseitige Kamera.​​

Einordnung für DACH​

  • Nutzerpräferenzen: Kamera‑Vielseitigkeit und Laufzeit sind zentrale Kaufkriterien – hier punkten iPhone 17 und Pro‑Modelle stärker als das experimentell dünne Air.
  • SIM‑Thema: In Europa sind physische SIM‑Schächte bei Teilen der 17er‑Reihe weiterhin verbreitet, während das iPhone Air global eSIM‑only ist.​​

Faltbares iPhone: Zeitplan und Hürden

  • Ausblick: Mark Gurman erwartet den Marktstart des ersten faltbaren iPhones zum Jahreswechsel 2026/2027, mit Verfügbarkeit vor allem im Jahr 2027.
  • Stolpersteine: Komplexe Scharnier‑Konstruktionen und hohe Haltbarkeitsanforderungen gelten als Gründe für einen konservativen Zeitplan.

Was das für Apples Strategie bedeutet

  • Portfolio‑Feinschliff: Der Shift weg vom Air hin zu iPhone 17/Pro signalisiert, dass Markt und Marge derzeit stärker auf Leistung, Display und Kameras reagieren als auf extreme Dünne.
  • Wertwahrnehmung: Wenn das Basismodell große Pro‑Features (ProMotion, mehr Laufzeit) erhält, müssen Nischenmodelle ihren Mehrwert klarer profilieren.
  • Supply‑Chain‑Agilität: Anpassungen im Millionenbereich unterstreichen Apples Fähigkeit, Nachfrageimpulse zügig in den Produktionsmix zu übersetzen.

Fazit

Das iPhone Air ist ein starkes Ingenieurs‑Statement, aber kein Selbstläufer: Für die Mehrheit zählen weiterhin Kamera‑Vielseitigkeit, Akkulaufzeit und Preis‑Leistung, wo iPhone 17 und Pro‑Modelle derzeit die Nase vorn haben. Spannend bleibt, ob Apple die Lehren aus dem Air beim faltbaren iPhone nutzt und den richtigen Mix aus Form, Funktion und Haltbarkeit trifft.

  • FAQs:
    • Frage: Warum kürzt Apple die iPhone‑Air‑Produktion?
      Antwort: Analysten sehen schwächere Nachfrage beim Air, während iPhone 17 und Pro‑Modelle stark laufen, daher wird der Produktionsmix angepasst.
    • Frage: Was spricht aktuell für das iPhone 17 statt Air?
      Antwort: ProMotion 120 Hz, längere Videolaufzeit und hohe Nachfrage machen das Basismodell für viele Käufer attraktiver.
    • Frage: Wann kommt das faltbare iPhone?
      Antwort: Berichten zufolge Ende 2026 mit breiter Verfügbarkeit 2027, unter anderem wegen komplexem Scharnier‑Design.
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  1. Pingback: iPhone Air 2: Warum es kein Jahres-Update gibt - TechKlar

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